Škocjanske Jame (SLO)

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Heute ist der zweite Tag unseres Wanderwochenendes, aber obwohl gestern sieben Leute unterwegs waren, sind es heute nur zwei: Richi und ich werden die Umgebung der Škocjanske Jame unsicher machen, während die andern sich die Pferde in Lipica und die Burg von Predjama ansehen wollen. Nach dem Frühstück verabschieden sich die beiden Truppen und jeder geht seinen eigenen Weg.

Wir fahren zum Parkplatz der Schauhöhle und starten unsere Tour. Entlang der großen Doline der Höhle genießen wir den Blick in die Tiefe. Der Boden ist etwa hundert Meter unter uns und trotzdem hören wir wie das Wasser über einen Wasserfall aus der Höhle fließt.

Durch Wälder geht es weiter und schon bald erreichen wir eine kleine Ortschaft, namens Gradi šče pri Divači. Hier gibt es eine mittelalterliche Kapelle mit besonderen Fresken, aber die Kapelle ist zu. Kein Gottesdienst heute... Aber das Geb äude selbst ist auch schön zum Fotografieren. Die Hunde weisen uns den nächsten Abschnitt der Tour: über einen breiten Forstweg geht es zuerst in Richtung Norden, später in Richtung Süden. Kurz bevor wir wieder zur Doline kommen, biegen wir nach links und etwas weiter geht es erneut nach links. Der Wanderweg steigt durch einen Wald leicht an, etwas später erreichen wir eine große Wiese und wieder sehen wir das vertraute Bild der Kirche von Škocjan . Diese Kirche werden wir jede Stunde mindestens einmal sehen, weil sie sich auf einer ganz markanten Stelle befindet: genau am Rand der große Doline, und zwar am höchsten Punkt.

Bei einem kleinen Teich setzen wir uns auf eine Holzbank und genießen das Mittagsbrot. Wir streifen die nächste Ortschaft und erreichen ein wenig später das Dörfchen Famlje. Hier müssen wir leider entlang der Asphaltstraße gehen, aber es gibt keine andere Möglichkeit hier. Vor uns liegt die Rekaschlucht, die in jedem Buch als „wildromantisch“ bezeichnet wird. Dieses bewaldete Tal ist teilweise gerade breit genug für die Reka und den Wanderweg. Blumen blühen, Vögel singen und Zecken versuchen mein Blut zu saugen… Ist die Natur schön?

In Schlucht-Mitte führt der Steig steil hinauf bis zum Rand, wo sich eine Ruine befindet. Školj liegt etwa siebzig Meter über dem Fluss und muss einmal eine sehr schöne Burg gewesen sein. Im alten Schlossgarten machen wir eine zweite Pause, bevor es wieder steil hinunter zum Wasser geht.

Am Fluss entlang wandern wir in Richtung von Betanja, jene kleine Ortschaft wo wir gestern gemeinsam gegessen haben. Auf der Terrasse trinken wir etwas und die Hunde verstecken sich vor der Sonne und liegen unter dem Tisch. Jetzt erwartet uns das nächste „Highlight“ von heute: es gibt einen Wanderweg quer durch die große Doline der Škocjanske Jame , der über eine Felswand verläuft. Links und rechts schaut man in die Tiefe und ganz unten erkennt man erneut die Reka, welche nach der Schlucht unterirdisch fließt, hier kurz wieder ans Tageslicht kommt um dann wieder in dem nächsten Teil der Höhle zu verschwinden. Erst viel später kommt er wieder an die Oberfläche und fließt dann bei Timau (Italien) ins Mittelmeer. Unsere Tour ist zu Ende, leider. Das Hundewochenende war ein Erfolg, vielleicht müssen wir im Herbst noch mal sowas machen.
Eckdaten
datum
11.05.2014
Hunde
3
personen
2
wetter
angenehm
land
Slowenien
region
Reka Tal
ausgangspunkt
Schauhöhle Matavun
länge
13,5 km
zeitaufwand
5 St
höchster punkt
Gradišče (480 m)
höhenmeter
180 m
schwierigkeit
1 - 2 - 3 - 4 - 5
hütten
Matavun und Betanja