Monte Stella (I)

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Dieses Mal haben viele Leute den Weg zur Hundewanderung gefunden. So ein großes Rudel haben wir noch nie gehabt: mehr als zwanzig Leute und zwölf Hunde fahren in Richtung Tarcento (Italien). In diesem Städtchen parken wir und unterbrechen die Fahrt für ein Getränk. Von hier weg sind es nur fünf Minuten bis zum Parkplatz von wo aus die Wanderung startet.

In Zomeais belegen wir den ganzen Parkplatz mit unseren Autos und gehen los. Direkt vor uns sehen wir unseren Gipfel schon: Monte Stella! Wir wandern durch das Dorf und die örtlichen Wachhunde geben uns zu verstehen, dass wir uns in deren Revier begeben. Der Wanderweg verschwindet aber bald im Wald, und wir folgen natürlich brav den Markierungen. Der erste Teil dieser Wanderung ist ein historischer Lehrpfad und führt uns an ein paar Ruinen vorbei, sowie an einen alten Steinbruch, wo man früher Schleif-Steine gewonnen hat.

Die Markierungen bringen uns zu einem Bach, dem wir stromaufwärts folgen. Im letzten Winter hat der schwere Schnee einige Bäume geknickt, damit wir uns immer wieder wie richtige Turner zwischen den Stämmen bewegen müssen. Es dauert aber nicht lange, bis der Weg wieder „baumfrei“ ist. Der Weg schlängelt sich die Schlucht hinauf, bis wir Malamaserie erreichen. Dieses Gehöft zählt nur ein paar Häuser und einen kleinen Platz, wo wir kurz ausruhen.

Die Tour geht weiter durch Wälder und wir steigen immer weiter hinauf, bis wir in die Nähe von Boreanis kommen. Hier biegt der Weg nach rechts und bald erreichen wir einen Aussichtspunkt, von wo aus wir auf Tarcento und die umliegenden Berge sehen können. Dem Grat entlang geht es dann zum Gipfel weiter. Ein Gipfel den man schwer als solchen erkennt weil er voll bewachsen ist. Irgendwo setzen wir uns hin und essen das Mittagsbrot.

Wenn man einen „Gipfel“ bestiegen hat, muss man natürlich auch wieder hinunter, und der Abstieg verläuft auf der Nordseite des Berges. Über Wander- und Forstwege steigen wir ab bis in die Ortschaft Stella. Beim Dorfskünstler sehen wir uns eine Herden von Holz-Hirschen an und verfolgen unseren Weg zur Kirche dieses Dorfes. Einem Stück Asphaltstraße lang und dann steigen wir über den gleichen Weg den wir gekommen sind nach Malamaserie ab. Ein zweiter Asphaltabschnitt führt weiter hinunter, bevor wir den letzten Kilometer durch den Wald wandern und direkt zu unseren Autos kommen.

Zum Essen treffen wir uns bei Stefanos in der Nähe von Tarvisio, wo eigentlich noch tiefster Winter herrscht. Ein schöner Kontrast wenn man bedenkt dass wir den ganzen Tag super Wetter gehabt haben…

Eckdaten
datum
30. März 2014
Hunde
8
personen
22
wetter
Für die Jahreszeit: Super!
land
Italien
region
Friaul
ausgangspunkt
Zomeais
länge
9 km
zeitaufwand
5 Stunden
höchster punkt
Monte Stella (785m)
höhenmeter
650 hM
schwierigkeit
1 - 2 - 3 - 4 - 5
hütten
keine Hütte