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30.06.2013
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Stavoli
(Italien)

land Italien
region Friaul
ausgangspunkt Campiolo
länge 14,5 km
zeitaufwand 6,5 h
höchster punkt Stavoli (590m)
höhenmeter absolut: 300 Hm
insges: 800 Hm
schwierigkeit 1 - 2 - 3 - 4 - 5
hütten keine
material Stöcke!
Na endlich: Die Tour findet endlich statt! Seit letztem Sommer versuchen wir schon diese schöne Wanderung zu machen, aber bis jetzt haben sich die Wettergötter immer gegen uns gekehrt. Am 30. Juni ist es dann so weit, das Wetter passt!

Wir treffen uns bei der Tankstelle in Hart und fahren gemeinsam in Richtung Moggio Udinese. Geparkt wird in der nächsten Ortschaft, Campiolo. Von dort aus geht es dann zu Fuß weiter. Ein kleines Stückchen Asphalt und dann steigen wir zum ersten Mal ab zum Torrente Glagno, einem kleinen Fluss, der durch die Gegend fließt. Die Hunde sind begeistert vom kühlen Wasser an so einem warmen Tag und bald sind sie alle im Fluss. Wir sind aber erst gerade unterwegs, und es erwarten uns noch einige Kilometer, also wandern wir weiter.

Die Route führt am Fluss vorbei und jeder genießt die Aussicht übers Wasser. Wir stoßen auf einen kleinen Wasserfall, und erreichen etwas später eine Brücke über den Glagno. Jetzt wird etwas mehr von den Teilnehmer erwartet: Mäßig steil führt ein Wanderweg hinauf nach Stavoli, einem kleinen Gehöft, oben auf einem Hügel. Da es hier keine Straßen gibt, gibt es auch keine Autos. Dafür eine schöne Kapelle, und im Schatten dieser Kapelle und der Bäume machen wir unsere erste Pause.

Der zweite Teil unserer Tour ist am Anfang nicht leicht zu finden, aber schon bald steigen wir wieder hinunter, bis wir den Torrente Glagno zum zweiten Mal erreichen. Natürlich hupfen die Hunde wieder ins Wasser und wir lassen sie spielen, während wir zuschauen. Jetzt kommt aber die große Herausforderung für die Begleiter, denn an dieser Stelle gibt es keine Brücke. Die Mutigen steigen mit Schuhen durchs Wasser, andere ziehen sich die Schuhe aus und balancieren Barfuß durchs kalte Wasser. Ohne all zu viele Probleme erreicht jeder das andere Ufer und nachdem die Füße wieder trocken sind, wird der nächste Teil in Angriff genommen.

Erneut steigen wir den Berg hinauf und erreichen das erste „Geisterdorf“ von heute: Moggessa di là. Irgendwann haben hier Leute gewohnt, aber heutzutage sind die meisten Häuser leer oder verfallen. Eine einzige Bauernfamilie sollte hier noch wohnen. Die Ruinen sind beeindruckend. Von Moggessa di là wandern wir nach Moggessa die qua, eine Ortschaft die genauso verlassen und verfallen ist wie ihr Schwesterdorf. Unterwegs halten wir bei einer Brücke über den Riu del Mulin an, wo die Hunde wieder die erfrischende Wirkung vom Wasser testen. Hier stellt sich heraus das Merlin und Benni nicht die beste Freunde sind… leider. Eine kurze Rauferei sorgt dafür, dass beide Hunde an die Leine müssen.

Direkt nach Moggessa di qua verlassen wir den normalen Wanderweg und steigen über einen schmalen Steig ab zum Niveau des Glagno. Auch hier keine Brücke und jeder sucht sich einen Weg zum anderen Ufer. Nur ein paar Sekunden ist Merlin von der Leine und stürmt wieder auf Benni zu und versucht ihn nochmals zu überzeugen, dass er der Chef ist. Ab jetzt bleibt er endgültig an der Leine, bis wir wieder bei den Autos sind. Um die zu erreichen brauchen wir nur dem Fluss stromabwärts zu folgen und kurz vor Campiolo zum normalen Weg aufzusteigen. Die Tour ist zu Ende… Supertour, Superwetter, leider mit zwei kleinen Zwischenfälle unter den Hunden. Bis jetzt ist so was noch nicht passiert. Hoffentlich bleibt es dabei.


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