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Wandertour 29. April: Monte Cuarnan
schau dir hier die Bilder von dieser Tour an

Am 29. April 2012 versammeln sich die Hundefreunde vom Alpenverein unterhalb der Autobahn: Es ist wieder Zeit für eine gemeinsame Wandertour mit dem Rudel. Unseres Ziel für heute: Monte Cuarnan, östlich von Gemona (Italien). In Kolonne fahren wir hin.

Nach der Ortschaft suchen wir einen Weg zur Bergstraße, die uns die ersten Höhenmeter erspart. In einer Kehre werden die Autos abgestellt und dann fängt die Tour erst an. Am Anfang spazieren wir etwas bergab bis zur Kurve wo der Wanderweg anfängt, dann geht es im Wald wieder bergauf. Der erste Abschnitt bringt uns über einen mäßig steilen Steig bis zum kleinen Pass zwischen Cuarnan und Monte Glemina. Ab hier wird der Wanderweg 716 wieder etwas einfacher: Relativ eben geht es in Richtung Osten, Wald und offenes Gelände wechseln einander ab. Einmal haben wir einen schönen Blick auf Gemona, dann wieder schauen wir in Richtung Süden, wo es keine Berge mehr gibt.

Wer aber immer auf gleicher Höhe bleibt, kommt nie zum Gipfel… Es folgt wieder eine kurze ansteigende Strecke und bei einer Kreuzung mit drei anderen Wanderwegen geht es erst richtig steil bergauf (wir befinden uns jetzt auf dem Weg Nr.715). In der Weite sehen wir schon die kleine Kirche am Gipfel. Die ist aber noch weit weg.

Bei Ors di Cuarnan wird das Gelände wieder etwas flacher, aber es gilt noch 200 Höhenmeter zu überwinden. Erst kurz vor „Il Redentore“, so heißt die Kirche, wird das gehen wirklich gemütlich. Jetzt ist es Zeit für eine Gipfelrast und eine Jause. Leider ist die Luft nicht so klar, dass wir bis zum Mittelmeer sehen können…

Nach unserer Pause wandern wir wieder zurück bis Ors di Cuarnan, wo wir nach rechts abbiegen. Der Wanderweg 717 führt uns wieder zum Auto. In diesem Teil finden wir keinen flachen Abschnitt: Es geht ständig bergab. Manchmal steil, dann wieder etwas weniger, aber ständigwerden die Gelenke strapaziert. Wir kommen an einer kleinen Kapelle vorbei, queren eine Asphaltstraße und verschwinden wieder im Wald. Ganz unten erreichen wir das Tal des Torrente Vegliato, direkt bei der Staumauer. Es sind nur noch ein paar hundert Meter bis zum Auto. Die Tour ist vorbei und so mancher verspürt Lust auf Eis. Also suchen wir in Gemona nach einer geeignete Terrasse, wo wir mit unseren fünf Hunden willkommen sind. Erst nach einer Erfrischung fahren wir nach Villach zurück.