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Hundetour 25. September 2011: Stubeck (Maltatal)
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Wir waren dieses mal wieder etwas verspätet beim Abfahrt: um fast eine Stunde später als geplant, fuhren wir in der Richtung vom Maltatal. Rundum die Ossiachersee gab es noch Nebel, doch sobald wir unterwegs waren, schien die Sonne. Über die Autobahn nach Gmünd, dann über Malta und Maltaberg zur Kramerhütte. Dann hatten wir Lust auf einer Kaffeepause, zum Munter werden.

Rund zehn Uhr wanderten wir bei der Hütte los: Annett und Hans mit Charly, Monique und ich mit Tessa. Eine kleine, aber gemütliche Gruppe. Der erste Abschnitt unserer Tour führt über einen breiten Forstweg, den leicht steigt. Wir erreichen ‚In der Faschaun‘ und da sehen wir die letzten Bäume. Ab hier werden wir in offenen Wiesen gehen. Auf einer Weggabelung halten wir rechts und folgen die Tafeln nach der Torscharte. Vor uns liegt das Maltinger Alpl, das zwischen bekannten Tourengipfel liegt: das Faschaunereck, das Reitereck, die Wandspitze, der Poisnig und natürlich unseres Ziel für heute: das Stubeck. Vor allem auf dem Reitereck ist der Schneefall von letzter Woche deutlich sichtbar: überall erkennen wir Schneeflecken in der Wand.

Rechts von uns fliest der Feistritzbach, der für diese Jahreszeit viel Wasser führt. Charly geht voran, und sowie immer geht er direkt auf das Wasser hin und legt sich direkt im Bach hinein. Er buddelt im Wasser und wir lassen ihm die Zeit zum Spielen. Ein kleines Stück weiter queren wir den Bach und steigen dann hinauf zur Torscharte. Wir sind genau in 2000m Höhe als wir auf den ersten Schnee stoßen. Es sind aber nur kleine Schneeflecken.

Von der Scharte biegen wir nach rechts und steigen die letzten Höhemeter hinauf, bis wir am Gipfel sind. Klar sind wir nicht die einzige die auf dieser Idee gekommen sind: oben treffen wir auf so manche Wanderer die diesen frühherbstlichen Tag Genießen. Die eine nach der anderen Gruppe tritt den Rückweg an und nach etwa einer halbe Stunde haben wir unsere Ruhe. Die Sonne scheint, der Wind ist nicht allzu stark und kalt, die Hunde haben sich einen Platz im Gras gefunden. Das Leben ist herrlich!

Aber auch für uns kommt die Zeit zum hinuntergehen. Wir wandern in südliche Richtung und biegen nach rechts. Jetzt müssen wir nur absteigen bis zur Kramerhütte. Dazu nehmen wir uns die Zeit: wir Genießen das Lärchenwald und das Wetter und das Wandern. Langsam kommen wir die Hütte näher.

Natürlich wird zum zweiten Mal eingekehrt. Es wird gegessen und getrunken und geredet. Über die nächste Tour, über die Hunde, über die Kühe die nicht weit von uns mit ihren Glocken stapfen und ob die Glocken einer jetzt beruhigen oder genau das Gegenteil machen. Dann verabschieden Annett und Hans sich und gehen wir die Heimreise an.