Wandertour 16. Dezember 2012

Dobrova (A)

schau dir hier die Bilder und das Video von dieser Tour an

Am Anfang war es schon ein wenig hektisch: Zehn Hunde und ihre acht Begleiter im Wald. Aber Spaß macht es: Es ist einmalig wie sich Hunde im matschigen Schnee austoben können. Da haben Menschen wirklich mehr Hemmungen.

Wir starten in Finkenstein nachdem wir einen Parkplatz gefunden hatten. Das war schon fast eine Aufgabe, denn obwohl das Dorf relativ klein ist, gibt es anscheinend mehr Autos als Parkplätze. Aber irgendwie ist es dann doch gelungen unsere Fahrzeuge abzustellen. Zu Fuß weiter!

Leicht ansteigend folgen wir dem Asphaltweg für einige hunderte Meter, bevor ein Forstweg erreicht wird. Die Hunde kommen von der Leine los. Mancher Hund bleibt noch kurz bei seinem Besitzer, aber das Freiheitsvirus vermehrt sich und bald rennen unsere Vierbeiner ungebunden durch den Wald. Wegen der Temperatur hat sich der Schnee der letzten Woche in einen Zustand zwischen Schnee und Wasser verwandelt. Durch Matschschnee und Schlamm wandern wir also in Richtung Osten, Richtung Faak am See. Durch Wald und Wiesen finden wir unseren Weg, bis die Asphaltstraße in Faak erreicht wird. Dieser folgen wir etwa 100m, dann biegen wir ab.

Das Josefikreuz ist unser nächstes Ziel. Der Weg dahin führt an ein paar Häuser vorbei, bevor er wieder in den Wald führt. Kurz bevor wir das Kreuz erreichen steigt der Weg leicht an, wir queren eine Kreuzung und erreichen wenig später unsere „Picknickstelle“. Bänke und Tische aus schweren Baumstämmen warten auf uns, aber wegen der dicken, feuchten Schneeschicht zögern wir uns hinzusetzen. Im Stehen wird etwas gegessen und getrunken. Die Temperatur spielt aber auch nicht mit, sodass unsere Pause relativ kurz ist. Auf zum nächsten Ziel.

Ein schmaler Pfad, ein breiter Forstweg und ein kleiner Steig führen uns nach Tschinowitz. „Tschinotwitz? Das liegt auf der anderen Seite der Autobahn, oder?“ Tatsächlich liegt der Großteil dieses Dorfes nördlich der A10, ein paar Häuser haben sich aber auf die Südseite verirrt. Von hier wendet sich unsere Route wieder südwärts und biegt später etwa Richtung Müllnern ab. So weit kommen wir dann doch nicht, denn beim Hubertuskreuz machen wir eine scharfe Kurve nach Osten. Wir kommen am letzten Kreuz dieser Tour vorbei (Kreuz im Walde) und von da weg wählen wir den kürzesten Weg zurück nach Finkenstein. Beim Kirchenwirt ist kein Platz für uns, daher kehren wir beim Gasthof Feichter ein. Da wird dann gegessen und getrunken.

Die Statistik von heute:

  • Routenlänge: 12,5 km
  • Zeitaufwand: 3:15 Std.
  • Höhenmeter insgesamt: keine 300 Hm
  • Hunde: 10 (5 Hündinnen, 5 Rüden)
  • Besitzer (inkl. Tourenführer): 8 (5 Damen, 3 Herren)
  • Anzahl der Kreuze im Wald: 8!
  • Schneebeschaffenheit: sehr feucht
  • Sonne: nicht gesehen
  • Leute begegnet: keine